Concept Store am Mozartplatz

Im Ferdinand erwarten einen nicht nur gesunde Snacks und Kaffee, sondern zudem ein kunterbuntes Sammelsurium an dekorativen Wohnaccessoires.  

Einst nannte man ihn „Platz am Haufen“. Denn damals, im 17. Jahrhundert, lagen große Brocken demolierter Häuser ungeordnet in seiner Mitte. Schwer vorstellbar für jenen, der am Rande des hübschen Platzes steht, den Mozart mit wachsamen Bronze-Augen seit 1842 überblickt. Heute herrscht hier reges Treiben, wenn Einheimische und Touristen an Cafés, Museen und Geschäften vorbeischlendern. Und nun hat der Mozartplatz einen weiteren Anwohner aufgenommen: An der nordöstlichen Ecke begrüßt der kleine Concept Store „Ferdinand“ hungrige, durstige und einkaufsfreudige Passanten.

Ferdinand (c) STADTBEKANNT Zohmann

Ferdinand (c) STADTBEKANNT Zohmann

Katzen-Orakel

Die grünen Holztüren sind einladend geöffnet: Wer über zwei Stufen durchs runde Tor ins Innere tritt, findet sich in einer kleinen Wohlfühloase mit Wohnzimmerambiente wieder. Die mit kunterbunten Produkten gefüllten Regale an den Wänden und in Nischen lassen das designaffine Stöberherz höher schlagen. Die Palette reicht von duftenden Kerzen und Seifen über kreative Kochbücher und hübsche Küchenutensilien bishin zu witzigen Holz- und Blech-Figürchen, Katzen-Orakelkarten oder Pillen gegen Liebeskummer. Produkte der Marken Michel Design Works aus Florida, Panier des sens aus Marseille oder Caspari aus Virginia bestechen mit floralem Design.

Panier des Sens im Ferdinand (c) STADTBEKANNT Zohmann

Panier des Sens im Ferdinand (c) STADTBEKANNT Zohmann

Ferdinands Choice

Unter der Gewölbe-Decke stehen auch Tische und Stühle für jene bereit, die etwas mehr Zeit, Hunger oder Durst im Gepäck haben. Die Speisekarte offereriert Kaffee, hausgemachte Limonaden, Bier, Wein, Prosecco und Aperol. „Ferdinands Choice“ verrät, dass der Ferdi sich für die Kombination Gelber Muskateller mit Oliven und Gebäck entscheiden würde. Der Magen darf sich außerdem über verschiedene Salate, feine Leckerbissen wie Scampispieße mit frischen Kräutern oder Bagels freuen, unter denen sich natürlich auch ein „Ferdinand“ – mit Frischkäse, Schnittlauch, Salz und Pfeffer – befindet.

Speisekarte im Ferdinand (c) STADTBEKANNT Zohmann

Speisekarte im Ferdinand (c) STADTBEKANNT Zohmann

Earl of Sandwich

Zum Sandwich liefert die Karte ein informatives Wissenschmankerl, wonach wir diesen Namen König Charles II zu verdanken haben, der den Erfinder des knusprig-warmen Snacks zum „Earl of Sandwich“ ernannte. Hätte er dies nicht getan, würden wir auf der ganzen Welt stattdessen ein „Portsmouth“ verspeisen. Unter der Rubrik „Smart Natural Food“ befinden sich noch Bio Suppen, die es auch in To-Go-Form im Glas gibt. Zum „Abschluss“ empfiehlt die Speisekarte ein Tartufo, ein warmes Croissant oder einen fluffigen Karottenkuchen.

Ferdinand (c) STADTBEKANNT Zohmann

Ferdinand (c) STADTBEKANNT Zohmann

STADTBEKANNT meint

Im kleinen, aber feinen Concept Store „Ferdinand“ am Mozartplatz herrscht gemütliches Wohnzimmerambiente. Wer sich hier auf eine Tasse Kaffee niederlässt, darf sich gleichzeitig durch ein Sortiment kreativer und ansprechend designter Wohnaccessoires stöbern.

 

Hotspot

Ferdinand – Mozartplatz 5
Mo-Fr 10:00 – 18:00 Uhr
Sa ab 10:00 Uhr